Aus der Praxis
Was ein Mandat
dort anders macht.
In der DACH-Region steht meistens ein eingespielter Betrieb da, der besser werden soll. In Montenegro steht häufiger ein Betrieb da, der noch entsteht oder gerade den Besitzer gewechselt hat. Das verschiebt die Reihenfolge der Arbeit.
Zuerst kommt die Frage, für wen das Haus da sein soll. Danach kommen Abläufe, Kalkulation und Personal. Vieles, was in Österreich als selbstverständlich gilt, muss dort erst aufgebaut werden: eine Dienstplanung, die trägt, eine Preisstruktur, die zur Saison passt, ein Team, das nicht jedes Frühjahr komplett neu ist. Das ist keine Kritik, das ist der Stand eines Marktes, der schnell wächst.
Was sich nicht verschiebt, ist der Anspruch. Auch hier gilt: kein Bericht, der liegen bleibt. Wir arbeiten mit, bis das Ergebnis steht, remote in der Strategie und vor Ort dort, wo Präsenz den Unterschied macht. Sprache ist dabei kein Nebenthema. Ljubo spricht die Sprache des Landes, ich die der DACH-Gäste, die dort ankommen sollen.
Wer über eine Beteiligung, eine Übernahme oder eine Neueröffnung in Montenegro nachdenkt, sollte früh mit uns sprechen. Nicht erst, wenn der Kaufvertrag unterschrieben ist, sondern solange die Struktur noch gestaltbar ist.