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Im Podcast haben Ljubo und ich die Frage gestellt, die viele beschäftigt: Ist der Job in der Gastronomie eigentlich chillig - oder ist er stressig? Die Antwort ist nicht das eine oder das andere. Sie hängt fast vollständig davon ab, in welchem Betrieb man arbeitet. Und wer diesen Betrieb führt.
Ich kenne Restaurants, in denen Mitarbeitende seit 15 Jahren tätig sind - freiwillig, motiviert, mit echtem Stolz auf ihre Arbeit. Ich kenne andere, in denen die durchschnittliche Verweildauer unter einem Jahr liegt. Gleicher Beruf. Gleiche Anforderungen. Vollständig unterschiedliche Erfahrung.
Der Unterschied ist nicht das Gehalt. Es ist die Führung.
Der schlechte Ruf der Gastronomie wird nicht von der Branche als Ganzes erzeugt. Er wird von einzelnen Betrieben erzeugt - und von Führungskräften, die glauben, dass Druck ein Führungsinstrument ist.
Küchen, in denen Anschreien normal ist. Betriebe, in denen Überstunden erwartet werden, ohne je darüber gesprochen zu werden. Teams, in denen niemand weiss, ob ihre Arbeit gesehen wird. Das sind keine Charakteristika des Berufs. Das sind Charakteristika schlechter Führung.
Nicht die Politik, nicht Verbände. Der Ruf der Gastronomie wird Betrieb für Betrieb repariert - von Führungskräften, die entscheiden, dass es in ihrem Haus anders läuft.
Ein Betrieb, der als guter Arbeitgeber bekannt ist, hat keine Nachwuchsprobleme. Er hat Wartelisten. Das ist kein Versprechen, das ist der Unterschied zwischen zwei Hotels, die ich selbst kenne.
Das ist keine Frage des Budgets. Es ist eine Frage der Führungsentscheidungen, die täglich getroffen werden. In 30 Minuten schauen wir gemeinsam, wo die grössten Hebel in Ihrem Haus liegen.
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