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Im Podcast haben Ljubo und ich über den Schritt gesprochen, den junge Menschen nach der Ausbildung machen - von Lernenden zu Fachkräften, von Schülern zu Gastgebern. Dieser Übergang ist grösser als er sein müsste. Und das liegt selten an den Absolventen.
Eine gute Ausbildung in der Hotellerie gibt Grundlagen: Service-Abläufe, fachliche Fertigkeiten, erste Berufserfahrung. Was sie nicht gibt - was sie auch nicht geben kann - ist das Gespür für den spezifischen Betrieb. Die Kultur. Die unausgesprochenen Regeln. Den Unterschied zwischen dem, was im Lehrbuch steht, und dem, was im eigenen Haus gilt.
Das ist keine Kritik an der Ausbildung. Das ist die Aufgabe des Betriebs.
Ich habe in Betrieben gearbeitet, in denen Berufseinsteiger von Anfang an einen konkreten Ansprechpartner hatten. Nicht die Personalabteilung - eine Führungskraft oder erfahrene Fachkraft, die sich Zeit nimmt. Die erklärt, warum Dinge so gemacht werden. Die nachfragt, was unklar ist.
Das kostet Zeit. Es spart gleichzeitig die Zeit, die sonst für Korrekturen, Missverständnisse und frühe Abgänge aufgewendet wird.
Die besten Absolventen, die ich erlebt habe, waren nicht die mit den besten Noten. Sie waren die, denen jemand zugehört hat - früh genug, um sie zu halten. Und die in einem Betrieb gelandet sind, der weiss, dass gute Einarbeitung kein Aufwand ist, sondern Investition.
Der Arbeitsmarkt in der Hospitality ist eng. Wer Absolventen gewinnt und gut begleitet, hat in zwei Jahren eine Fachkraft. Wer sie verliert, sucht in zwei Jahren wieder.
Wie Sie neue Mitarbeitende von Anfang an richtig begleiten, entscheidet über die nächsten Jahre. In einem Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was in Ihrem Betrieb konkret möglich ist.
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