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Im zweiten Teil unseres Podcast-Gesprächs über meine Hospitality-Karriere sind Ljubo und ich tiefer gegangen - in die Momente, die ich so nicht geplant hatte. Die Entscheidungen, bei denen ich falsch lag. Und was ich daraus mitgenommen habe.
Hier sind die Gedanken, die mich seitdem nicht losgelassen haben.
Ich habe lange geglaubt, Führung beginnt mit dem Titel. Das stimmt nicht. Führung beginnt in dem Moment, in dem man Verantwortung für ein Ergebnis übernimmt - egal wie gross oder klein. Wer das früh versteht, ist schneller bereit, als jene, die auf den Titel warten.
Was ich jungen Menschen in der Hospitality sage: Warten Sie nicht auf Erlaubnis. Zeigen Sie, wie Sie denken. Lösen Sie Probleme, ohne gefragt zu werden. Das fällt auf - überall und immer.
Im Rückblick war jeder Wechsel richtig - auch die, die sich im Moment falsch angefühlt haben. Was mich jeweils bewogen hat, zu gehen: Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht mehr wachse. Nicht im Sinne von Titel oder Gehalt - sondern im Sinne von Aufgaben, die mich noch herausfordern.
Ein Betrieb, in dem man sich sicher und routiniert fühlt, ist kein schlechter Betrieb. Er ist nur kein Ort mehr, an dem man sich entwickelt. Das ist in Ordnung - solange man den Unterschied kennt.
Nicht Techniken. Nicht Systeme. Was 40 Jahre in der Hospitality lehren, ist Menschenkenntnis. Die Fähigkeit, eine Situation zu lesen, bevor jemand etwas sagt. Zu wissen, wann ein Gespräch geführt werden muss - und wann es besser ist zu warten.
Diese Fähigkeit ist nicht lehrbar im klassischen Sinne. Sie entsteht durch Erfahrung - und durch die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, ohne sie zu vergessen.
Was ich in vier Jahrzehnten gelernt habe, gebe ich in der Beratung und im Mentoring weiter. In einem ersten Gespräch zeige ich, wie das für Ihren konkreten Fall aussehen kann.
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