Mehr von Michael Gehring
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Wir haben im Podcast über ein besonderes Winetasting gesprochen. Was mich dabei beschäftigt hat - und was ich hier weiterentwickeln möchte - ist nicht der Wein selbst. Es ist, was in einem guten Tasting mit Menschen passiert.
Teambuilding-Workshops haben einen strukturellen Nachteil: Alle wissen, dass sie gerade «Team building» machen. Das erzeugt eine leichte Künstlichkeit - eine Bereitschaft zur Kooperation, die am nächsten Morgen nicht mehr vorhanden ist, weil der Kontext weg ist.
Ein gutes Winetasting funktioniert anders. Es ist kein Workshop. Es ist ein gemeinsames Erlebnis, in dem Menschen etwas erleben, was sie alleine nicht erleben könnten. Sie riechen dasselbe. Sie schmecken dasselbe. Und sie reden darüber - ohne Agenda, ohne Moderator, ohne Ergebnisorientierung.
Führungskraft zu sein bedeutet nicht, Aufgaben zu verteilen. Es bedeutet, einen Kontext zu schaffen, in dem Menschen sich wohl, gesehen und verbunden fühlen. Ein Winetasting - wenn es gut gemacht ist - schafft genau das.
Ich habe in vielen Jahren Teams begleitet. Die Momente, die nachhaltig wirkten, waren selten die Workshops. Sie waren die Abende, an denen niemand eine Präsentation hielt - sondern einfach gemeinsam etwas Gutes erlebt wurde.
Für Hotelbetriebe ist das Winetasting ausserdem ein Gästeerlebnis, das sich von jedem anderen Programmpunkt unterscheidet. Ein Sommelier, der seine eigene Begeisterung teilt, ist nicht austauschbar. Er ist der Grund, warum Gäste wiederkommen.
Ob für Ihr Team oder Ihre Gäste - was unvergesslich ist, braucht kein Budget, sondern Haltung. Sprechen wir darüber, was in Ihrem Haus möglich ist.
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