Guten Tag,
kennen Sie diesen Moment im Herbst? Die letzten Sommergäste sind abgereist. Im Haus wird es leiser, und zum ersten Mal seit Monaten bleibt Zeit zum Durchatmen.
Gerade jetzt spüren viele Gastgeberinnen und Gastgeber, was in der Saison Freude gemacht hat und was Kraft gekostet hat. Davon handelt diese Ausgabe: wie Sie mit Zuversicht ins Jahr 2027 gehen.
Seit 1981 arbeite ich in Hotels, und jeden Herbst erlebe ich dasselbe. Wer jetzt ein paar klare Entscheidungen trifft, startet gelassen in den Januar. Wer sie vor sich herschiebt, nimmt sie mit in die nächste Saison.
Die Preise für 2027 gehen jetzt in die Systeme. Firmenkunden möchten ihre Konditionen kennen. Ihre Mitarbeitenden fragen sich nach dem Sommer, ob sie bleiben. Und gute Handwerker vergeben ihre Termine für die Zwischensaison schon heute.
Mein Vorschlag ist einfach. Nehmen Sie sich einen ruhigen Nachmittag. Schreiben Sie fünf Dinge auf, die 2027 anders werden sollen. Geben Sie jedem Punkt einen Namen und ein Datum. Und dann erzählen Sie Ihrem Team davon. Für viele ist das eine Erleichterung, für die Chefin, den Chef und für die Menschen, die mit ihnen arbeiten.
Eine Frage zum Mitnehmen: Welche Entscheidung tragen Sie schon seit dem Frühjahr mit sich herum?
Eine Hilfe für diesen Nachmittag: Monat für Monat steht darin, was bis Silvester entschieden sein sollte, von den Preisen bis zum Team. Zum Lesen und als PDF zum Ausdrucken.
Zum FahrplanJede Woche sitzen Ljubo Vuljaj und ich mit Gästen aus der Branche zusammen, beim letzten Schluck zum Feierabend.
Lohnt sich eine Anzeige im gedruckten Magazin noch? Guido Lienhardt gibt das Magazin gaudium im Thermen- und Vulkanland Steiermark heraus. Er erzählt, wo sein Heft gelesen wird und wie Papier und Internet einander helfen.
Zur FolgeGesundheit im Hotel. Gesundheit im Betrieb beginnt beim Dienstplan.
Glück, eine Studie für die Hotellerie. Was eine Langzeitstudie aus Harvard über gute Beziehungen lehrt, auch im eigenen Team.
Gastgeber oder Manager? Ein Haus braucht beides, oft in einer Person.
Welcher Wein passt zum Trüffel? Mit Alexander Andreadis vom Trüffelfestival Graz.
Manchmal hilft ein Blick von aussen. Jemand, der Ihr Haus mit frischen Augen ansieht und offen sagt, was er sieht. Dafür gibt es zwei Wege.
Sie sehen, wie Ihre Mitbewerber in der Region auftreten und was sie verlangen, und wo im Markt noch Platz für Ihr Haus ist. Den Bericht haben Sie innerhalb von 48 Stunden.
Zur KonkurrenzanalyseIch schaue mir Ihr Haus anhand dessen an, was öffentlich zu finden ist. Ihre internen Zahlen bleiben bei Ihnen. Am Ende stehen drei Schritte, mit denen Sie gleich beginnen können, und wir gehen sie gemeinsam in einem Gespräch durch.
Beide Analysen im VergleichOder Sie möchten einfach einmal reden. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Das erste Gespräch kostet Sie nichts, und ich bereite mich vorher auf Ihr Haus vor.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
Herzliche Grüsse
Michael Gehring